Die Ausstellung

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Ausstellung und Veranstaltungsreihe zur Wahrnehmung, Vermittlung und Sichtbarkeit von Geben, Nehmen und Weitergeben.
Una H. Moehrke und Studierende, Alumni und Gäste

Do 17.5. – So 10.06.2018 / Burg Galerie im Volkspark, Schleifweg 8a, 06114 Halle
täglich geöffnet 14 – 19 Uhr Eröffnung am 16.5. um 18 Uhr / Eintritt frei

Die Ausstellung zeigt Werke Una H. Moehrkes im Zusammenspiel mit künstlerischen Arbeiten von Studierenden und Absolvent*innen, die Impulse einzelner Werke oder zentrale Themen ihrer Lehre aufnehmen. Wie entzünden sich die Exponate aneinander? Welchen Respons lösen sie aus? Wozu provozieren wir uns gegenseitig, wie kommentieren wir uns? Wie wird studiert und wie gelehrt oder anders formuliert: Was geben Studierende, was Lehrende, was nehmen beide und was wird davon weitergeben?

Das Ausstellungsprojekt steht im Zusammenhang der Lehre und des künstlerischen Werkes von Una H. Moehrke, die mit dieser Ausstellung ihre Lehrtätigkeit beendet. 

Was geben Lehrende, was Studierende, was wird Ihnen gegeben und in welcher strukturellen Logik vollziehen sich diese Prozesse? Dieser Frage spüren Exponate in diversen Medien sowie ein umfangreiches Vermittlungsprogramm nach. Sie suchen dabei nach den Elementen zwischen Wahrnehmung und Vermittlung, die eine dialogische Struktur im Sinne des Gabe-Theorems entzünden. BildRaumBewegung und Gabe-Theorie waren Forschungsschwerpunkte in der Lehre von Una H. Moehrke. Ihre Spurenlegung verfolgt die Ausstellung über die Exponate hinaus mit laborhaften Formaten wie einem Ausstellungs-Camp, Diskussionen im Picknickformat, Führungen, Performances und Konzerten. Kommunikation, Wahrnehmung und Vermittlung lagern sich plastisch sichtbar in Zentrum der Ausstellung auf einem großen, sozialen Polster ab, das für Reden, Essen, Schlafen und Denken d i e Unterlage bietet, auf der auch Gäste willkommen sind!

Das temporäre Leben im Ausstellung- und Vermittlungsraum etabliert Ausnahmesituationen, die Routinen aufbrechen, Bereitschaft zur intensivierten Kunsterfahrung schaffen und gewohnte Rezeptionsstrukturen zu hinterfragen suchen.

Dazu gehört auch der Umbau der Ausstellung am 29. Mai 2018 während der Öffnungszeiten.

mit: Saskia Albrecht, Ulf Aminde, Jan Apitz, Heather Fink, Frauke Frötschl, Anne-Lena Fuchs, Nora Haser, Theo Huber, Irmela Gertsen, Marie Gülzow, Annegret Jürgens, Marcus Kobert, Nele Kraus, Georg Lisek, Saskia Macher, Josephine Menzel, Lukas Paul Meya, Una H. Moehrke, Julia Miorin, Marie Newid, Naomi Pietros, Julian Plodek, Julia Ragotzky, Elisabeth Rändel, Juliane Schickedanz, Jochen Schneider, Viktor Sobek, Uli Schubert, Hannah Schwarz-Wissel, Lisa Schwermer-Funke, Judith Tschernitschek, Henrik Urbainczyk, Luise von Rohden, Axel Winter, Franziska Paula Wolber und Ella Ziegler

Der 1. Ausstellungsteil ist vom 17.5. bis zum 28.5.2018 zu sehen mit künstlerischen Arbeiten von: Saskia Albrecht, Anne-Lena Fuchs, Irmela Gertsen, Marcus Kobert, Nele Kraus, Una H. Moehrke, Julia Miorin, Marie Newid, Julian Plodek, Jochen Schneider, Viktor Sobek, Judith Tschernitschek, Henrik Urbainczyk, Luise von Rohden

Der 2. Ausstellungsteil zeigt vom 30.5. bis zum 10.6.2018 Arbeiten von: Annegret Jürgens, Saskia Albrecht, Anne-Lena Fuchs, Marcus Kobert, Saskia Macher, Lukas Paul Meya, Una H. Moehrke, Julia Miorin, Marie Newid, Naomi Pietros, Elisabeth Rändel, Hannah Schwarz-Wissel, Lisa Schwermer-Funke, Judith Tschernitschek,  Axel Winter und Franziska Paula Wolber

sowie Videoarbeiten von Ulf Aminde (17.5. bis 23.5.), Ella Ziegler (24.5. bis 31.5.) und Georg Liesek (01. bis 10.6.).

Beteiligt sind außerdem: Jan Apitz, Heather Fink, Frauke Frötschl, Nora Haser, Theo Huber, Josephine Menzel, Julia Ragotzky, Juliane Schickedanz und Uli Schubert.

Foto: Etienne Dietzel

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